|
Der Ursprung:
Warum Kanada als Mutterland des Eishockey bezeichnet
wird, lässt sich daraus schließen, das zwischen 1840 und 1875
Eishockey aus verschiedenen Mannschaftssportarten entwickelt wurde.
Dabei spielten die stationierten britischen Truppen eine wichtige
Rolle, ab 1855 wurde mit Feldhockeyschlägern gespielt. Das erste
echte Eishockey-Spiel fand am 3. März 1875 in Montreal zwischen
Dozenten und Studenten der McGill-Universität statt.
Die Ursprünge von Eishockey kommen aber aus den
kalten Regionen Nordeuropas. Die älteste Erwähnung stammt aus
Dänemark aus dem Jahre 1134, die Schlittschuhe waren wahrscheinlich
aus Knochen. In Großbritannien und Frankreich, wo Feldhockey schon
seit über 500 Jahren ein beliebter Freizeitsport gewesen ist, wurde
im Winter, wenn die Felder und Seen
zugefroren waren, eine Version des Feldhockeys auf Eis spielten. Ein
Spiel, das Kolven genannt wurde, war in Holland im 17. Jahrhundert
sehr beliebt und kurze Zeit später fand es auch den Weg in einer
etwas abgeänderten Form nach England. Dort hieß es Bandy. Gespielt
wurde mit Holzstöcken und einem Ball aus Holz oder Kork. Diverse
Londoner Zeitungsartikel aus dieser Zeit berichten über die rasante
Steigerung des Interesses an diesem Spiel. Schon damals wurde das
Spiel Hockey genannt, was vermutlich auf das französische Wort
Hoquet zurückzuführen ist. Es bedeutet gebogener Stock oder
Schäferstock. Einige Journalisten waren der Meinung, daß dieses
Spiel verboten werden sollte, da es auf den damals stark bevölkerten
Eislaufplätzen zu handfesten Auseinandersetzungen kommen konnte.
Eine Eishockey-Mannschaft bestand bis ca. 1930 aus sechs
Feldspielern und einem Torwart, der sechste Feldspieler spielte auf
der so genannten ROVER Position. Der Puck tauchte erstmals in den
50. Jahren des 19. Jahrhunderts in Kanada auf, wo Eishockey bis
heute wohl die populärste Sportart ist. Logischerweise kommen auch
die ersten Hockeyregeln aus Kanada und wurden von W.F. Robertson und
R.F. Smith zusammen gestellt. Der Weltverband, die International Ice
Hockey Federation wurde im Jahre 1908 von Belgien, Böhmen, England,
Frankreich und der Schweiz gegründet und richtet seit 1930 jährlich
(bis auf die Kriegsjahre und 1980) die Weltmeisterschaften aus. Die
bestplatzierte europäische Mannschaft bei Weltmeisterschaften,
durfte sich als Europameister bezeichnen. Seit 1920 ist Eishockey
olympische Disziplin. Seinerzeit wurde diese Sportart bei den
Sommerspielen ausgetragen, ab 1924 war Eishockey dann fester
Bestandteil im olympischen Programm der Winterspiele. Die National
Hockey League wurde 1917 in Montreal gegründet und war Nachfolger
der National Hockey Association. Die besten Mannschaften kämpfen
jährlich in einer Endrunde um den Stanley Cup, der erstmals 1893 von
Lord Stanley of Preston gestiftet wurde. Heute wird Eishockey nach
den offiziellen Regeln der Internationalen Eishockey Föderation
gespielt, welche auch das offizielle Regelbuch heraus bringt. In
diesem Regelbuch gibt es in sechs Abschnitten Themen zu Spielfeld,
Teams, Spieler und ihre Ausrüstung, Offizielle und ihre Pflichten,
Spielregeln, Strafen und besondere Regeln.
Das Spielfeld:
Das Spielfeld ist eine rechteckige Eisfläche mit einer Länge von
56 bis 61 m und einer Breite von 26 bis 30 m, die Ecken sind mit
einem Radius von 7,00 bis 8,50 m abgerundet. Bei offiziellen
Meisterschaften muss die Länge zwischen 60 und 61 m und die Breite
zwischen 29 und 30 m betragen. Umgeben ist das Spielfeld von einer
ca. 1,20 m hohen Bande, auf die zum Schutz der Zuschauer eine
Schutzglasscheibe aufgesetzt und hinter den Toren zusätzlich ein
Fangnetz angebracht ist. Die Tore sind 122 cm hoch und 183 cm breit,
die Torstangen sind rot gefärbt. Um das Tor ist ein
halbkreisförmiger Torraum markiert. Das Spielfeld wird in der Länge
durch 5 Linien unterteilt, durch zwei 30 cm breite Blaue Linien in 3
gleich große Zonen: die Angriffs-, die Neutrale und die
Verteidigungszone. Die Neutrale Zone wird durch die ebenfalls 30 cm
breite rote Mittellinie halbiert; mittig auf ihr befindet sich –
zentral auf dem Spielfeld – der Anspielpunkt innerhalb des
Anspielkreises, auch Bullykreis genannt. Insgesamt gibt es fünf
Anspielkreise alle mit einem Radius von 4,5 m, eben jener in der
Mitte des Feldes und jeweils zwei in den Verteidigungszonen. Als 4.
und 5. Querlinie sind die Torlinien über das gesamten Feld
durchgezogen. Außerhalb der längsseitigen Banden der neutralen Zone
befinden sich auf einer Seite die Spielerbänke, gegenüber die
Zeitnehmung und die Strafbänke. Im Gegensatz zu vielen anderen
Feldsportarten reicht das Spielfeld um die Tore herum.
In der nordamerikanischen
NHL weicht das
Spielfeld von den internationalen Vorgaben ab. Es ist hier meist nur
ca. 26 m breit und 56 m lang und verfügt über eine andere Verteilung
der Spielfeldzonen. Somit ist das Spiel in Nordamerika in der Regel
etwas schneller und aggressiver als in Europa.

Mannschaft, Spieler, Ausrüstung:
Eine
Mannschaft
besteht aus maximal 22 Spielern, davon 20 Feldspielern und 2
Torhütern. Während eines Spiels dürfen maximal 6 Spieler
gleichzeitig auf dem Eis sein. In der Regel bestehen diese aus 5
Feldspielern
und einem
Torwart, in
besonderen Situationen kann der Torwart aber auch durch einen
sechsten Feldspieler ersetzt werden. Speziell in Unter- bzw.
Überzahlsituationen kann von diesem Schema aber auch abgewichen
werden. In der Regel wird in Reihen bzw. Blöcken gespielt - das
bedeutet, dass Stürmer und Verteidiger möglichst immer mit den
gleichen Partnern spielen. Eine optimal besetzte Mannschaft hat vier
Verteidigungsreihen (4 x 2+2 Spieler = 10 Spieler) und vier
Sturmreihen (4 x 3 Spieler = 12 Spieler). Dies ergibt dann: 1
Torhüter + 10 Verteidiger + 12 Stürmer + 2 Ersatztorhüter = 25
Spieler. Im jeweiligen Spiel darf die Anzahl der gemeldeten Spieler
jedoch nur 22 betragen. Ein Team muss einen Kapitän und zwei
Assistenten bestimmen. Zur Erkennung tragen sie ein „C“ (Captain)
bzw. „A“ (Assist) auf der Brust. Der Kapitän darf bei Unklarheiten
oder Fehlentscheidungen des Schiedsrichters als Einziger den
Schiedsrichter nach der Regelauslegung fragen. Wechsel von
Feldspielern sind nicht nur während Spielunterbrechungen möglich,
sondern können auch fliegend erfolgen. In der Regel wechseln die
Teams alle 45 bis 120 Sekunden. Um Verletzungen vorzubeugen, ist
eine umfassende
Schutzausrüstung
vorgeschrieben. Neben einem speziellen
Eishockey-Schlittschuh
und dem Schläger gehören dazu ein Helm mit Helmvisier, Handschuhe,
Nacken- und Kehlkopfschutz sowie Mund- und Zahnschutz. Daneben gibt
es noch einen Schulter- und Brustkorbschutz. Da die Torhüter durch
auf sie abgefeuerte Schüsse einer erhöhten Gefahr ausgesetzt sind,
haben sie eine besondere Ausrüstung: neben besonderen
Torhüter-Schlittschuhen und einem besonderen Schläger, tragen sie
einen Helm mit Gesichtsmaske, Beinschoner sowie einen
Blockerhandschuh mit Schutzplatte und einen Fanghandschuh.

Schiedsrichter:
Die Schiedsrichter zählen zu den Spiel-Offiziellen,
diese sind unterteilt in Spiel-Offizielle und Off-Ice-Offizielle.
Die Spiel-Offiziellen bestehen aus einem Schiedsrichter und zwei
Linienrichtern. Sie tragen eine schwarze Hose und schwarz-weiß
gestreifte Trikots. Der Hauptschiedsrichter trägt zur Unterscheidung
zusätzlich an beiden Oberarmen eine rote Armbinde. Der
Schiedsrichter hat die allgemeine Aufsicht über das Spiel sowie die
Kontrolle über Spieler und Offizielle. Die Linienrichter haben die
Kontrolle über Linienverstöße, übernehmen die Anspiele / Einwürfe
und unterstützen den Schiedsrichter. Schieds- und Linienrichter
haben beim Eishockey einen erheblich größeren Einfluss als
beispielsweise beim Fußball. Sie können durch das Aussprechen von
Bankstrafen unmittelbar auf das Spielgeschehen einwirken. Zu den Off
Ice Offiziellen zählen neben dem Stadionsprecher und dem
Spielzeitnehmer ein Punktrichter mit Assistenten, der die Leistung
von Schieds- und Linienrichter bewertet, ein Video-Torrichter, der
bei strittigen Entscheidungen zu Rate gezogen werden kann, zwei
Strafbankbetreuer sowie zwei Torrichter, die unmittelbar hinter dem
Tor sitzen und ein erzieltes Goal durch Betätigung einer Lampe
anzeigen. Torrichter werden in der Deutschen Eishockey Liga nur in
Play Off Spielen eingesetzt, in den Spielklassen ab der 2. Liga
abwärts werden keine Torrichter eingesetzt.
Regeln:
Ein Eishockeyspiel dauert in der Regel 60 Minuten und ist
aufgeteilt in 3 Drittel mit je 20 Minuten. Da bei jeder
Spielunterbrechung die Uhr angehalten wird (Nettospielzeit /
effektive Spielzeit), dauert ein Eishockeyspiel jedoch brutto meist
erheblich länger. Die durchschnittliche Bruttospielzeit eines
Drittels variiert jeweils zwischen 30 und 40 Minuten. Zwischen den
Dritteln finden 15 minütige Pausen statt. Daher dauert ein normales
Eishockeyspiel zwischen zwei und zweieinhalb Stunden. Es ist
zulässig, den Puck mit Hilfe des Schlittschuhs fortzubewegen, sofern
nicht durch direktes Kicken ein Tor erzielt wird. Den Puck mit dem
hohen Stock (Stock über "normaler" Schulterhöhe) zu spielen ist
unzulässig – es ist aber erlaubt, den Puck mit der Hand zu stoppen.
Handpässe und durch Handpässe erzielte Tore sind verboten. Ausnahme
ist der Handpass im eigenen Verteidigungsdrittel. Hier darf auch mit
der Hand ein Pass gegeben werden, solange der Puck auch im
Verteidigungsdrittel angenommen wird.
Links des Niedersächsischen Eissport Verbandes - benötigt den
Adobe Reader ab Version 5.0
Regelbuch der
IIHF in der deutschen Version
IIHF
Casebook deutsche Version für die Saison 2005/2006
Handzeichen der Eishockey Schiedsrichter
Strafen:
Strafen werden vom Schiedsrichter unter Anderem für folgendes
Verhalten ausgesprochen:
Behinderung (interference); Beinstellen (tripping); Hoher Stock
(high-sticking); Haken (hooking); Angriff gegen das Knie;
Spielverzögerung (delay of game, z.B. absichtliches Verschieben des
Tores); unkorrekte Ausrüstung (z.B. Spielen mit gebrochenem Stock
oder Spielen ohne Helm); Stockschlag (slashing); Stockstich;
Stockendstoss; Bandencheck (boarding); Cross-Check (auch
Stock-Check); Check von hinten (checking from behind); Check gegen
den Kopf; Ellbogencheck (Elbowing); zu viele Spieler auf dem Eis
(Wechselfehler / too many men on ice); Unsportliches Verhalten
(roughing); Übertriebene Härte; Unerlaubter Körperangriff
(charging); Schiedsrichterkritik; Halten (Holding). Für jede Strafe
gibt es ein spezielles Handzeichen, mit dem der Schiedsrichter die
Strafe anzeigt. Die Höhe der Strafe liegt (innerhalb gewisser
Rahmen) im Ermessen des Schiedsrichters. Ahndet der Schiedsrichter
eine Strafe, hebt er zunächst den Arm. Es wird jedoch erst
abgepfiffen, sobald die Mannschaft, gegen die die Strafe
ausgesprochen wird, wieder in Puck-Besitz gelangt.
Mögliche Strafen und Strafzeiten :
- kleine Strafe (2 min)
- kleine Bankstrafe (2 min gegen
die Mannschaft)
- große Strafe (5 min +
automatisch Spieldauer-Disziplinarstrafe)
- Disziplinarstrafe (10 min)
- Spieldauer-Disziplinarstrafe
(Restausschluss, Eintrag im Spielbericht: 20 min)
- Matchstrafe (5 min +
Restausschluss + evtl. Spielsperren, Eintrag im Spielbericht: 25
min)
- Strafschuss (Penalty)
Die kleine, große und Disziplinarstrafe wird von dem Spieler auf
der Strafbank abgesessen, gegen den die Strafe ausgesprochen wurde.
Somit entsteht meistens einen 5 gegen 4 Spielsituation (Power-Play).
Bei der Spieldauer-Diziplinarstrafe und Matchstrafe geht der
entsprechende Spieler sofort in die Kabine und die Strafzeit wird
von einem zu benennenden Spieler abgesessen, auch hier entsteht eine
5 gegen 4-Spielsituation, jedoch max. 5 min. - für die Restzeit (bei
Matchstrafe z.B. 20 min.) steht der Spieler dem Team nicht zur
Verfügung. Es sind dann aber wieder 5 Feldspieler auf dem Eis.
Die Strafen werden auf der Strafbank abgesessen (außer Penalty).
Eine Ausnahme bildet der Torhüter: Er geht nie auf die Strafbank,
sondern wird bei kleinen Strafen oder der ersten Disziplinarstrafe
durch einen vom Kapitän zu bezeichnenden Spieler vertreten, der zur
Zeit des Vergehens auf dem Eis war. Bei einer großen Strafe oder der
zweiten Disziplinarstrafe wird der Torhüter umgehend vom Rest des
Spiels ausgeschlossen.
Ein Spieler, der in einer laufenden Meisterschaft oder einem
Turnier die zweite Spieldauer-Disziplinarstrafe bekommt, wird
automatisch für das nächste Meisterschafts- oder Turnierspiel
gesperrt. Eine Matchstrafe zieht in der Regel eine automatische
Sperre für das nächste Spiel nach sich, je nach Bewertung des
Vergehens durch die zuständige Instanz kann die Sperre auch auf
mehrere Spiele ausgedehnt werden.
Wird gegen beide Mannschaften gleichzeitig eine gleiche Anzahl
von Strafen ausgesprochen, so müssen die betreffenden Spieler zwar
die Strafe auf der Strafbank absitzen, die beiden Mannschaften
bleiben aber am Feld in der gleichen Spielstärke wie vor den
Vergehen. Einzige Ausnahme: Beide Mannschaften spielen in voller
Stärke und beide Mannschaften erhalten genau je eine kleine Strafe -
in diesem Fall wird mit vier gegen vier Feldspielern weitergespielt.
Eine Mannschaft kann durch Strafen nie auf weniger als drei
Feldspieler reduziert werden. Im Falle der dritten Strafe die zu
einem Mann weniger am Eis führt muss der betreffende Spieler zwar
auf die Strafbank, die Strafzeit beginnt jedoch erst zu laufen,
nachdem eine Strafzeit eines vorher bestraften Spielers abgelaufen
ist (aufgeschobene Strafe).
Begriffe:
-
Bully (Face-Off):
Wird das Spiel am Beginn eines Drittels oder nach einer
Unterbrechung wieder angepfiffen, gibt es ein Bully. Dazu stehen
sich zwei gegnerische Spieler an einem Bully-Punkt gegenüber und
der Puck wird von einem Linienrichter
(Linesman) eingeworfen. Beide Spieler versuchen, den Puck in
ihren Besitz zu bekommen.
-
Abseits (Offside):
Beim Spiel aufs gegnerische Tor muss der Puck als erstes oder
gleichzeitig mit dem ersten angreifenden Spieler, die blaue
Linie zw. neutraler Zone und Angriffszone überschreiten, d. h.
zwischen puckführendem Spieler und gegnerischem Tor darf sich
kein weiterer angreifender Spieler befinden. Das Abseits wird
aufgehoben, wenn alle angreifenden Spieler das Angriffsdrittel
verlassen, ohne den Puck berührt zu haben. Abseits wird von den
Linienrichtern durch das Heben eines Armes angezeigt.
- Torraumabseits: Der Torraum ist
halbkreisförmig um das Tor markiert. Erzielt ein Spieler ein
Tor, während er oder ein anderer, angreifender Spieler sich im
Torraum aufhält, so ist das Tor ungültig, außer er wurde durch
einen Gegenspieler in den Torraum gedrängt oder am Verlassen
gehindert.
- Unerlaubter Weitschuss (Icing):
Dies ist der Fall, wenn der Puck direkt oder indirekt über die
Bande die rote Mittellinie und die gegnerische Torlinie
überschreitet. Dann wird abgepfiffen und es gibt Bully in der
gegenüberliegenden Endzone. Diese Regel findet keine Anwendung,
wenn die Scheibe durch den Torraum geschossen wird oder bei
Spiel in Unterzahl. Außerdem wird auch nicht auf Icing
entschieden, wenn ein verteidigender Spieler die Möglichkeit hat
den Puck zu spielen.
- Überzahl-Spiel (Power-Play):
Wird gegen eine Mannschaft eine Bankstrafe ausgesprochen, so hat
die bestrafte Mannschaft für die Zeit der Strafe einen Spieler
weniger auf dem Eis. Die nicht bestrafte Mannschaft hat dann
eine 5-4–Überzahl, die bestrafte Mannschaft eine Unterzahl. Wird
eine weitere Strafe gegen das reduzierte Team ausgesprochen,
dann führt dies zu einer 5–3–Überzahl.
- Überzahl-Tor (Power-Play-Tor):
Erzielt eine Mannschaft in Überzahl ein Tor, so wird dieses als
Überzahl-Tor bezeichnet. Die zuerst ausgesprochene kleine Strafe
oder Bankstrafe wird aufgehoben und der Spieler darf wieder am
Spiel teilnehmen.
- Unterzahl-Tor (Short-Hander):
Gelingt einer Mannschaft in Unterzahl ein Tor, bezeichnet man
dies als Short-Hander.
- Empty-Net-Goal: Schießt eine
Mannschaft ein Tor, wenn die gegnerische Mannschaft ihren
Torhüter gegen einen zusätzlichen Spieler ausgetauscht hat, so
nennt man dies Empty-Net-Goal. Üblicherweise geschieht dies am
Ende eines Spiels, wenn die zurückliegende Mannschaft den
Torwart zu Gunsten eines weiteren Feldspielers wechselt, um die
Chance auf ein spielentscheidendes Tor zu erhöhen.
-
Auszeit (Time-Out):
jede Mannschaft kann pro Spiel eine Auszeit von 30 Sekunden
nehmen.
- Strafschuss (Penalty): Hierbei
darf sich der ausführende Spieler von der Mittellinie aus allein
auf den Torhüter zu bewegen und versuchen, ein Tor zu erzielen.
Er darf sich dabei nicht rückwärts bewegen. Der Strafschuss
endet nach dem ersten Schuss. Ein Nachschuss ist nicht erlaubt.
Das Spiel wird mit einem Bully fortgesetzt. Während des
Strafschusses läuft die Spielzeit nicht weiter.
|